Jesus Christus gibt allen, die ihm nachfolgen, die Mission, Jünger zu machen (Matthäus 28,18-20).

Wir verstehen, dass der beste Weg, diese Mission zu erfüllen, darin besteht,
– ein Lebensstil zu leben, der Gott verherrlicht
– und in Gottes Aufträge zu wandeln, in Verbindlichkeit zu einer lokalen gemeinde (Apostelgeschichte 2,38-47).

Unten sind die 5 Aufträge Gottes, die wir als ICG Karlsruhe leidenschaftlich verfolgen möchten:

1. Gott verherrlichen

Wir wünschen uns Menschen zu sein, die sich Gott ganz hingeben, seine Gegenwart verherrlichen und sich seiner Größe, Liebe, Gnade und Barmherzigkeit bewusst werden und diese mit Dankbarkeit erwidern und ausdrücken. Matthäus 22,37.

Wie?

Wir tun dies, indem wir jeden Tag mit Gott eine persönliche Zeit im Gebet und im Studium seines Wortes in der Bibel widmen. Außerdem, möchten wir uns regelmäßig mit anderen Menschen treffen und zusammen Jesus im Gebet und im Bibellesen suchen.

  • Durch regelmäßiges Beten und Lesen des Wort Gottes (Johannes 14,13; Apg. 2,42).

Wir möchten nach Gottes Vorstellungen leben und uns nicht von den Ideen oder Gedanken unserer Gesellschaft leiten lassen, sondern alleinig von unserem Herrn. Auch ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens mit Ihm ist das regelmäßige Beten und Fasten, durch das wir uns Gottes Allmächtigkeit bewusst werden wollen.

  • Durch Führen eines von Gott geprägten Lebens (Philipper 1,27; Römer 12,2).

Wir wollen die Größe Gottes anerkennen, indem wir unsere Dankbarkeit auf verschiedene Weisen zum Ausdruck bringen, wie durch die Musik, Berichte aus unserem Leben und den Einsatz unserer Zeit, Talente, Besitz und Finanzen für Gott. Weit über das Einbringen unserer Begabungen und Fähigkeiten hinaus ist uns bewusst, dass es bei der Anbetung darum geht, Gott zu erheben für das was ER ist.

  • Indem wir in jeden Umständen unsere Dankbarkeit Gott gegenüber ausdrücken (1. Thess. 5,16-18; Epheser 5,19).

2. Gemeinschaft erleben

Wir glauben, dass die Kirche dazu berufen ist, einer von Gott berufene Gemeinschaft zu erleben, in der andere Menschen Jesus kennen lernen. Johannes 13,34-35.

Wie?

Diese Gemeinschaft basiert sich auf eine gegenseitige Verbundenheit die nicht auf natürlichen Affinitäten beruht, sondern auf dem Evangelium Christus.

  • Durch meine verbindliche Beziehung mit den Mitgliedern der Gemeinde (1. Kor. 12,25; Matthäus 22,39).

Wir sind füreinander verantwortlich und wollen nach einer Einheit mit dem gleichen Ziel streben. Darüber hinaus wollen wir lernen zu lieben und zu vergeben wie Christus, und in dieser Gemeinschaft bleiben.

  • Indem ich mich weigere schlecht über die Mitglieder der Gemeinde zu reden (1. Pet. 1,22; Jakobus 3,9-10).

Diese Gemeinschaft beschränkt sich nicht nur auf wöchentlichen Treffen im Gottesdienst als große Familie und der Teilnahme am Abendmahl, sondern erstreckt sich auf das tägliche Leben. Wir wollen diese Gemeinschaft innerhalb und außerhalb unserer Häuser, beim gemeinsamen Essen, Lesen des Wortes oder Gebet erleben.

  • Durch meine aktive und regelmäßige Teilnahme an den Gottesdiensten, Hauskreisen, Abendmahl und weiteren Veranstaltungen der Gemeinde (Hebräer 10,25).

Wir sind fest davon überzeugt, dass es in Gottes Familie keinen Raum für die Ausgrenzung von Menschen aufgrund von der ethnischer Zugehörigkeit, sozialer Klasse, Bildung oder Altersgruppe gibt. Jedem Menschen wollen wir demütig, geduldig, liebevoll, aufrichtig und offen entgegentreten und mit denjenigen zu weinen, die weinen und sich mit denen freuen, die sich freuen.

  • Durch liebevollen Umgang miteinander (Jakobus 2,1; Römer 12,15-16).

3. Zu Jüngern machen

Wir möchten Nachfolger Jesu sein, die Ihm immer ähnlicher werden, und durch den Heiligen Geist und die Lehre Gottes Menschen zu Jüngern machen. Matthäus 28,19-20.

Wie?

Wegen der Liebe und Gehorsamkeit gegenüber dieser Berufung möchten wir bereit sein dies weiterzulernen und das, was wir im Licht der Bibel gelernt haben, weiterzugeben.

  • Indem wir nach der geistlichen Reife streben (2. Korinther 3,18; Lukas 9,23).

Wir glauben, dass alle Nachfolger Christus Jünger sind, die dazu berufen sind Jünger zu machen. Dies stellt ein wesentlicher Bestandteil des Christentums dar und ist nicht optional.

  • Indem wir uns gegenseitig, mit aller Weisheit, belehren und ermahnen (Kolosser 3,16; Hebräer 3,13).
  • Durch das folgen und anerkennen der Leiterschaft des Pastor und der Gemeindeleitung (1. Thess. 5,12-13; Hebräer 13,17).

4. Menschen dienen

Wir möchten allen Menschen durch die selbstlose und großzügige Weitergabe unserer Zeit, Gaben und Ressourcen die bedingungslose und unverdiente Liebe Gottes zum Ausdruck bringen und ihnen dienen. Epheser 2,10.

Wie?

Die Liebe Gottes soll durch unser Handeln sichtbar werden und nicht nur bei den Versammlungen mit unseren Glaubensgeschwistern, sondern auch bei grundlegendsten täglichen Aufgaben bei denen wir andere Menschen unterstützen zum Ausdruck gebracht werden.

  • Durch Entdecken und Einsetzen meiner Gaben und Fähigkeiten (1. Petrus 4,10).

Wir möchten uns hierbei nicht nur auf unsere verbindliche geistliche Familie konzentrieren, sondern auf jeden einzelnen Menschen und besonders auf die Bedürftigen sowie die am Rande der Gesellschaft Lebenden, wie den Armen, Gefangenen, Waisen und Kranken.

  • Durch meine Bereitschaft anderen zu dienen und die regelmäßige Unterstützung bei den Gemeindediensten (Philipper 2,3-7; Römer 12,13).
  • Durch das freiwillige Geben (2. Korinther 9,6-9).

5. Das Evangelium verkünden

Wir möchten aufmerksam sein und jede Gelegenheit nutzen, zu jeder Zeit und an jedem Ort, das ganze Evangelium zu verkünden. 1. Petrus 3,15.

Wie?

Trotz der bestehenden Gefahr von Ablehnung oder Verfolgung möchten wir befähigt durch den Heiligen Geist, mit Mut und Kühnheit die rettende Botschaft Christus in Wort und Tat eindeutig vermitteln, auch wenn der Zugang schwierig ist.

  • Indem wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind (Apostelgeschichte 1,8).
  • Indem wir bereit sind für das Evangelium sogar zu leiden (1. Pet. 4,14-16; 2. Tim. 1,7-8).

Mit Liebe, Weisheit und Authentizität wollen wir das Evangelium allen Menschen aus unserem alltäglichen Umfeld wie unseren Nachbarn, Kollegen, Kommilitonen und Mitschülern und gleichermaßen in die Öffentlichkeit, wie auf die Straße oder Veranstaltungen bringen.

  • Indem wir glauben dass alle Menschen das Evangelium hören sollen (Markus 16,15).

Die ICG Karlsruhe ist mit über 800 weiteren Kirchengemeinden aus Deutschland Mitglied im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), der wie auch die anderen Großkirchen als Körperschaft des öffentlichen Rechts organisiert ist. Ebenso, arbeitet die ICG mit dem Forum evangelischer Freikirchen Karlsruhe, (FEFK), dem Forum christlicher Leiter Karlsruhe (FCLK) und der Evangelischen Allianz Karlsruhe.